Die landwirtschaftliche Sozialversicherung bietet Rundum-Service aus einer Hand

Die landwirtschaftliche Sozialversicherung versteht sich als Rundum-Versicherung für Landwirte und Gärtner, deren versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung im landwirtschaftlichen Bereich liegt. Die beiden Hauptmottos der LSV sind Transparenz und Service.

Zu den Sozialversicherungsträgern in den unterschiedlichen Bundesländern gehören neben den landwirtschaftlichen Krankenkassen auch die landwirtschaftlichen Alterskassen, die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft und die Pflegekassen. Hand in Hand arbeiten diese Träger für ihre Versicherten und im Sinne eines komplexen Versicherungsschutzes. Zu den wichtigsten Leistungen der LSV gehören:

  • Unterstützung zur Vorsorge und der Prävention
  • Rundumbetreuung in der Schwangerschaft und der späteren Mutterschaft
  • Unterstützung bei Krankheit und eventueller Rehamaßnahmen
  • Finanzausgleiche bei Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und Erwerbsminderungen
  • die Erbringung häuslicher und betrieblicher Hilfsdienste
  • Alterssicherung
  • Krankheits- und Altenpflege, bis hin zur Fürsorge im Todesfall eines Versicherten

Nebenbei ist die LSV bemüht, ihren Klienten den besten Versicherungsschutz zu bieten, Beiträge zur Arbeitslosen- und Pflegeversicherung werden z.B. automatisch einbehalten. Abgerundet wird der Service der landwirtschaftlichen Sozialversicherung durch zahlreiche, bundesweit tätige Außendienstmitarbeiter, die ins Unternehmen kommen und die Versicherten beraten. Unkomplizierte Antragstellungen und Abwicklungen sind damit garantiert. Zusätzlich können sämtliche Leistungen und Hilfen auch über das Internet abgefragt werden.

Die LSV arbeitet eng mit Vertragsärzten und -kliniken zusammen, welche allesamt unter der sogenannten weißen Liste zusammen gefasst sind, Versicherte finden so für jede Anforderung einen kompetenten Ansprechpartner.

Mitversicherte bei der LSV

Die landwirtschaftliche Sozialversicherung schützt und unterstützt nicht nur ihre Hauptversicherten. Vielmehr bietet sie auch den Angehörigen und Mitarbeitern eines Versicherten denselben, mindestens aber einen Teilschutz. Kostenfrei mitversichert sind in erster Linie der Ehepartner sowie leibliche und adoptierte Kinder. Auch weitläufigere Verwandte, sofern sie im landwirtschaftlichen Betrieb mit tätig sind, können mitversichert werden.

Damit präsentiert sich die LSV weit fortschrittlicher als viele andere Versicherungsträger, bei denen Familienmitglieder höchstens in der Krankenversicherung kostenlos mitversichert sind. Sie sichert Angehörige auch gegen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit sowie Krankheiten und Unfälle ab, springt im Bedarfsfall mit Rentenzahlungen und Krankengeld ein.

Innerdeutsche Unterschiede im Leistungskatalog

Obwohl ein Großteil der Leistungen der landwirtschaftlichen Sozialversicherung bundeseinheitlich und über externe Gesetzmäßigkeiten geregelt ist, gibt es doch kleinere Unterschiede. Diese beziehen sich in erste Linie auf finanzielle Leistungen von den landwirtschaftlichen Alterskassen. So findet sich ein recht deutliches Rentengefälle zwischen Ost und West, auch das Krankengeld variiert um rund einen Euro.

Begründet liegt diese Differenz in einem Berechnungsfaktor, nämlich dem Rentenfaktor. Während der allgemeine Rentenwert zur weiteren Rentenberechnung in Westdeutschland bei 12,68 EUR liegt, wird in Ostdeutschland mit nur 11,25 EUR gerechnet. Ausgeglichen wird dieses Defizit dafür mit einigen Zusatzleistungen, die meist nur in den neuen Bundesländern gewährt werden, beispielsweise umfangreichere Leistungen zur Teilhabe und Zusatzleistungen bei Behandlungs- und Pflegefehlern.

Im Großen und Ganzen unterscheiden sich die Leistungen der landwirtschaftlichen Sozialversicherung in den einzelnen Bundesländern aber kaum, da mittlerweile alle Neuerungen bundesweit in Kraft treten. Geringe Schwankungen in den Finanzausgleichen der LSV wird es hingegen schon aufgrund des innerdeutschen Lohngefälles immer geben.

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